Frank Rennicke wird Präsidentschaftskandidat der NPD


Kurzer Prozess: Die NPD hat nach dem Rücktritt von Horst Köhler beschlossen, dass der Liedermacher Frank Rennicke ihr Bundespräsidentschaftskandidat wird.

In einer Pressemitteilung der Fraktion der Partei im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern heisst es, man habe in “Übereinstimmung (mit) der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und signalisierter Zustimmung durch den NPD-Parteivorsitzenden Udo Voigt” beschlossen, Rennicke erneut als Kandidaten ins Rennen zu schicken. Der Liedermacher war schon 2009 als Notlösung präsentiert worden, nachdem der frühere Dutschke-Duzfreund Bernd Rabehl in letzter Minute abgesprungen war. Insgesamt eine erwartbare Entscheidung, mangelt es der Partei doch an Personal, das für halbwegs positiv empfundene Aufregung sorgen könnte, so wie Rabehl es 2009 hätte tun können. So bleibt es also bei Klientelpolitik, was zwar – zumal aus Sicht der NPD – schade, aber eben offenbar auch nicht zu verhindern ist.

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